Am Rosenmontag, dem 16.02.2026, verwandelte sich unsere Chorprobe in eine närrische Sitzung voller Musik, Humor und Selbstironie. Der Vorstand eröffnete den Abend schwungvoll mit einer Tanz- und Gesangseinlage und sorgte gleich zu Beginn für beste Stimmung.
In mehreren Büttenreden und Gesangseinlagen nahmen die Chormitglieder sich selbst und das Vereinsleben augenzwinkernd aufs Korn. Dagmar widmete ihre Rede ganz der Chorprobe. Man müsse auch einmal ironisch über sich selbst reden können. „Zunge raus, atmen, Mund spitz, Mund rund, einsingen – ist das Kunst oder gesund?“ fragte sie. Auswendig singen mit dem Notenblatt ganz fest in der Hand gleiche einem Rettungsring am Strand. Auch unsere Traditionsshow bekam ihr Fett weg: Carola und Elke diskutieren laut, Karin föhnt von hinten so kräftig, dass selbst der Bass kaum dagegen ankommt. Nur der Alt macht alles super. Am Ende folgte ihr augenzwinkernder Appell: Wir brauchen einen neuen Vorstand – Freiwillige vor.
Karin berichtete in ihrer Büttenrede von all den Texten, die sie im Kopf hat – von „32168“ bis „Einst ging ich am Strande der Donau entlang“. Denn unser Dirigent Tomas wünscht sich, dass alles auswendig gesungen wird, damit er uns in die Augen schauen kann. Ohne Text geht jedoch manches drunter und drüber. Also Post-its im ganzen Haus verteilen, den ganzen Tag Lieder hören – oder als letzte Idee ein kleines Glas vor dem Konzert, natürlich nur so viel, dass die Texte sitzen.
Die drei Igel präsentierten schließlich mit viel bissigem Humor ihr Protokoll des vergangenen Jahres. Und damit war noch lange nicht Schluss: Es folgten zahlreiche weitere Wortbeiträge, spontane Einlagen, musikalische Überraschungen und manch augenzwinkernder Seitenhieb, die hier aus Platzgründen gar nicht alle geschildert werden können.
Es war ein rundum gelungener, bunter Abend mit viel Musik, viel Lachen und bester närrischer Stimmung.










